Gute Böden, sonnige Aussichtslage, harte Handarbeit im Steilhang – so aufwändig der Rebbau über dem Bielersee, so gut sind die Resultate im Weinkeller.
Spektakuläre Aussicht vom Weingut Caves de Chambleau bei Colombier über den Neuenburgersee - ein kleiner Gartenpavillon an der Krete wird deshalb gerne für Empfänge genutzt.
Martin Hubacher und seine Frau Michaela Gabriel Hubacher in ihren Reben an halsbrecherischer Aussichtslage über dem Bielersee.
Louis-Philippe Burgat, Caves de Chambleau, in seinem eleganten Barriquekeller.

 In den Reben und Weinkellern der Romandie

 

Westschweizer Weinschaffen ist: Rebsortenvielfalt, Qualität, Innovation. Böden und Klima in den bilderbuchschönen Landschaften zwischen den Seen und den Jurahöhen bieten beste Weinbau-Voraussetzungen – und die werden im Kanton Genf und in der Dreiseenregion hervorragend genutzt. Wir zeigen Ihnen die aktuellen Trends und stellen drei «Shooting Stars» stellvertretend für die zahlreichen Protagonisten der höchst erfreulichen Westschweizer Weinszene vor.



Text und Fotos von Dr. Lisanne Christen


Genfer Wein zum (Wieder-)Entdecken

 


Steckbrief Genfer Wein
In der Deutschschweiz nimmt man erstaunlich wenig Notiz von den Genfer Weinen. Dessen ungeachtet geht es der Genfer Weinwirtschaft ausserordentlich gut. Hohes Qualitäts- und tiefes Preisniveau – so lassen sich die Genfer Weine in Kurzform charakterisieren.
Über 1400 Hektaren Reben verteilen sich auf drei Anbauregionen – «Mandement - Rive droite» als grösste zwischen Waadtland und Rhone, das Gebiet «zwischen Arve und Rhone» und das Gebiet südlich vom Genfersee «zwischen Arve und See». Mit durchschnittlich fünf Hektaren Reben pro Betrieb können die Genfer Winzer auf ihren zumeist recht ebenen Lagen weitgehend mechanisch arbeiten. Der Genfer Reb- und Weinbau brilliert mit zahlreichen «importierten» Rebsorten. Einige Sorten haben sich nach der Reblauskrise Ende 19. Jahrhundert «eingebürgert». Der grösste Sortenzuwachs fand in den letzten 30 Jahren statt. Am wichtigsten sind der im Südburgund beheimatete Gamay und der vom Genfersee stammende Chasselas. Die Genfer Winzerinnen und Winzer verstehen sich ausgezeichnet auf Assemblagen, vor allem im Rotweinbereich. Genf war der erste Kanton mit einer AOC (appellation d’origine controlée).


Wiederentdecktes und Adoptiertes
Im Mai 2011 traf ich Winzer anlässlich der Präsentation der Vignerons Indépendents de Genève in Zürich. Christian Guyot, Dozent an der Ecole d’Ingénieurs in Changins, Bewirtschafter von einem Hektar gepachteten Reben und Produzent bemerkenswerter Weine, meint zu den gegenwärtigen Trends: «Chasselas hat es zurzeit schwer und befindet sich im Zustand der Wiederentdeckung. Trendsorten sind Sauvignon Blanc, Scheurebe, Kerner, Viognier. Traditionell und im Trend liegen Aligoté und Pinot Blanc. Insbesondere Aligoté, die im Burgund als zweitrangig betrachtete Sorte, wird im Kanton Genf als Wiederentdeckung von Kennern geschätzt wegen ihrer ausgeprägten, aber dezenten Aromen.»
Bei den roten Sorten hat man den Gamay wieder entdeckt. «Le gamay, c’est notre cépage», ein Genfer sozusagen! Auch der im waadtländischen Changins gezüchtete Gamaret wird als Genfer betrachtet. Ausdrucksstarken reinsortigen Gamaret keltern z.B. Sophie und Philippe Plan, Cave des Crêtets oder Nadine und Daniel Tremblet, aus deren Cave des Oulaines überhaupt ganz Hochwertiges kommt.


Rebenspezialitäten mit eigener Geschichte
Seit wann gibt es den Kerner, diese deutsche Kreuzung von Trollinger und Riesling, im Kanton Genf? «Das kann ich Ihnen ganz genau sagen», antwortet J.-Jacques Gavillet von der Domaine de la Côte d’Or, «ich war nämlich deren Importeur». Die Domaine hat 7.5 Hektar Reben sowie einen kleinen Obstbaumbestand, aus dessen Früchten unter persönlicher Aufsicht Obstbrände destilliert werden. M. Gavillet hielt sich um 1980 in Württemberg auf, begegnete dem Kerner, erwarb Rebmaterial in Bad Dürkheim und musste sich die Pflanzung im heimischen Anières am südlichen Seeufer nahe der französischen Grenze erst einmal bewilligen lassen. Nach erfolgreichem Pflanzversuch war Kerner im Kanton zugelassen. Die Weine der Domaine sind sehr empfehlenswert. Rund zehn Genfer Betriebe kultivieren Kerner. So auch Claude-Alain Chollet, Domaine des Champs-Lingot in Anières, mit seinen generell mächtigen, aromatischen Weissweinen.
Galotta heisst die neue Changins-Kreuzung der norditalienischen Ancellotta mit Gamay. Sie findet sich in kleinen Beständen der Rebgärten von Yves Batardon (Domaine de la Mermière in Soral), Nicolas und Kristèle Cadoux (Domaine des Graves in Athenaz) sowie Christian Guyot, dem wir bereits begegneten. Er amtet in allen drei Weingütern «zwischen Arve und Rhone» als Kellermeister. Wegen der kleinen Mengen kommt die Rebsorte vor allem in roten Assemblagen vor.
Die weisse Rebsorte Altesse ist seit dem Mittelalter in Savoyen bekannt. Ihre Herkunft liegt im Dunkel von Legenden, vermutet wird eine Verwandtschaft mit dem ungarischen Furmint. Kultiviert wird die Altesse ebenfalls vom Winzer-Trio Batardon-Cadoux-Guyot in kleinsten Mengen – als Wein für Frauen, die Wein sonst nicht so mögen, für die Gastronomie, für Liebhaber. Yves Batardon lässt mich seinen Altesse mit einem Gesichtsausdruck der Art «mal sehen, was sie davon hält» verkosten. Ungewöhnlich. Die Quittennote erinnert an Completer.
Die neue Genfer Kultsorte heisst Sauvignon Gris und wird nur im Mandement angebaut. Wie sie nach Genf kam, beschreibt Martin Wiederkehr, der Direktor der Spitzenqualitäten produzierenden Genossenschaft Cave de Genève: «Weisse Sorten wurden immer schon als Aromageber den Rotweinen beigefügt, und einer meiner Winzer, einer der klügsten Köpfe notabene, hat vor rund 30 Jahren diese Sorte aus dem Bordelais in die Schweiz gebracht. Die Rebflächen mit Sauvignon Gris dehnen sich relativ schnell aus. Der Markt saugt die Weine geradezu auf!»
«Esprit de Genève» nennt sich die eigens für den Deutschschweizer Markt geschaffene Marke. Das Konzept: Mindestens 50 Prozent des Weines sind die Genfer Leitsorte Gamay. Ergänzt wird mit Wein aus einer oder mehreren anderen roten Sorten: Diolinoir, Galotta, Gamaret, Garanoir, Marselan, Merlot, Pinot Noir, Syrah beispielsweise. Der Ausbau erfolgt im Holz oder Edelstahltank. Es gibt so viele «Esprits de Genève» wie Produzenten beteiligt sind, und jeder Betrieb zeichnet seine Assemblage mit seinem Namen. Die weniger als 20 Franken für eine Flasche sind sehr gut angelegt!

Dreiseenregion – ungleiche «Geschwister»

 

Bielersee
Die Bielerseeregion ist in mancher Hinsicht «sowohl als auch»: Nach der Rebbaustatistik des Bundes gehört dieser Teil des Kantons Bern zur Romandie. Bei den Offenen Weinkellern hingegen sind die beteiligten Bielersee-Betriebe mit der Deutschschweiz zusammen. Weisse Rebsorten überwiegen geringfügig. Deshalb sind Rotweine fast gleich präsent. Gefragt nach der Beschreibung ihrer Region, meinten die drei hervorragenden Bielersee-Winzer Martin Hubacher, Urs Krebs vom Weingut Manuel Krebs und Charles Steiner einstimmig im gegenwärtig überstrapazierten Tourismuswerbung-Slang: «Genussregion». Man habe alles am Bielersee – Wein, Fisch, Gemüse. In dieser Reihenfolge, an erster Stelle komme der Wein.
Ein Rebenweg hoch über dem See verbindet die Weindörfer des linken Ufers von Vingelz bis La Neuveville. Zwischen Twann und Ligerz im Zentrum des 220 Hektar kleinen Weinbaugebiets mutiert der Rebenweg mit phänomenaler Aussicht zum Rebenlehrpfad. In den spektakulären Hanglangen arbeitet man fast ausschliesslich von Hand. Fast alle Weingüter sind in Familienbesitz und vermarkten ihre Weine selbst. Rund 60 Winzer kultivieren auf dem kalkhaltigen Boden des Jurasüdfusses über 40 Rebsorten. Chasselas steht an erster Stelle, gefolgt von Pinot Noir, Pinot Gris, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner). Man probiere Spezialitäten wie Gewürztraminer, Viognier, Sauvignon Blanc oder Chasselas «non filtré». Von kleinen Traubenmengen werden feine rote Assemblagen komponiert, hervorragende Speisenbegleiter, deren Herkunft man allerdings kaum erkennen kann. Als Beispiele seien «Cuvée Steiner» (Syrah, Malbec), Martin Hubacher’s «Gioa» (Malbec, Gamaret, Sankt Laurent) oder «Le Sauvageon»
der Domaine du Signolet aus 15 Sorten erwähnt.

Neuenburgersee
Knapp 600 Hektar Reben stehen am Neuenburgersee in Ertrag, und über die Hälfte davon ist Pinot Noir. Berühmtestes Produkt daraus ist Oeil-de-Perdrix, der je nach Enthusiasmus des Winzers mehr oder weniger strukturierte Rosé, dessen Namen markenrechtlich zu schützen die Neuenburger verpassten. Gehaltvolles bekommt man beispielsweise vom Château d’Auvernier oder von der Domaine Valentin. Aus Pinot Noir werden teilweise verblüffend dunkle Weine gekeltert – wenn man mit der typischen Farbe eines Burgunderweins vergleicht. Im Idealfall stammt solch ein Neuenburger Pinot Noir von sehr alten Reben mit niedrigem Ertrag und perfektem Standort, es wurde beim Keltern Saft abgezogen (die «saignée», die hervorragende Rosés ergibt) und der Ausbau erfolgte in Barriques. «Pur Sang» der Caves de Chambleau ist vielleicht ein Extrem-Beispiel für diesen Pinot-Stil.
Chasselas hat in den vergangenen zehn Jahren gewaltig an Boden verloren und besetzt aktuell noch rund 34 Prozent der Neuenburger Rebfläche. Man probiere die «non filtrés», leicht trübe und frisch zu geniessende Weine zum Aperitif oder zu Fisch. Burgundersorten wie Chardonnay und Pinot Gris nehmen an Bedeutung zu. Die kalkhaltigen Böden am und über dem Neuenburgersee ähneln jenen im Burgund. Burgundisch mutet auch die Neuenburger Rebenlandschaft an, die ummauerten Rebgärten in kalksteingelben Dörfern mit Schloss und die über sanfte Hügelrücken ausgebreiteten Flächen hoch über dem See. Drei Neuenburger Weine lagern in der Schatzkammer des Mémoire des Vins Suisses, notabene aus Burgunder Sorten: Pinot Noir Pur Sang von Louis-Philippe Burgat (Caves de Chambleau), Pinot Noir von Jean-Denis Perrochet (Domaine de la Maison Carrée) und in der Barrique vinifizierter Chardonnay des Château d’Auvernier.
Wohltuend hebt sich die Produktion des Hauses Mauler im neuenburgischen Môtiers mit seinen sorgfältig vinifizierten, aroma- und körperreichen, fein perlenden Schaumweinen ab von dem, was aus Schweizer Weinbaubetrieben sonst als «flaschenvergoren» auf den Markt entlassen wird. Erfreulich, dass von der einstmals blühenden Neuenburger «Champagner»-Industrie dieses qualitätsbewusste Familienunternehmen blieb.

Murtensee
Am Westufer des Murtensees liegt das letzte der Dreiseen-Weinbaugebiete, Vully, mit rund 100 Hektar im Kanton Freiburg und 50 im Kanton Waadt. Kompakt liegen die Rebparzellen um die Weindörfer am Hang des Mont-Vully. Chasselas macht gut 70 Prozent aller Reben aus, Pinot Noir ist die zweiwichtigste Sorte. Die Sortenvielfalt wird auch hier auf die Spitze getrieben, über 20 Rebsorten finden auf 10-15 Prozent der Gesamtrebfläche Platz! Angesichts der kleinen Mengen «versickert» die Produktion in der Region.
Ganze 13 Hektar «gross» ist der Rebbau im Kanton Jura, der hier der Vollständigkeit halber erwähnt sei. Vom Rebenzüchter Valentin Blattner stammt die rote Rebsorte Cabernet Jura, deren genetische Abstammung er nicht verrät und von der es erst versuchsweise Kelterungen gibt.

Blick in die Rebberge und Weinkeller

Power mit Gelassenheit – Emilienne Hutin, Domaine Les Hutins, Dardagny GE
Es giesst in Strömen, die Schönheit des Weindorfs Dardagny im Genfer Mandement zerstäubt hinter dichtem Wasserschleier, tropfnass auch die Reben, sodass man die sattgrünen Stöcke auf sanften Hügelrücken mit Vorteil gut beschirmt aus der Ferne anschaut. Es wird gerade abgefüllt, die Chefin steht bei ihren Mitarbeitenden in Arbeitsoverall und Gummistiefeln. Les Hutins, das waren ursprünglich die Brüder Pierre und Jean, seit Pierres Rückzug aus dem Arbeitsleben 2008 ist es Emilienne, die Kellermeisterin, mit Vater Jean, der in den Reben schafft. Die Brüder hielt man für verrückt, als sie in den 1980er-Jahren Sauvignon blanc – damals noch mit Sondererlaubnis – anpflanzten. Eine Gruppe innovativer Winzer – die Hutins und andere – sorgten dafür, dass sich der Genfer Rebbau in die Richtung veränderte, die wir heute als selbstverständlich nehmen: sorgfältiger Anbau von einer gewaltigen Anzahl Rebsorten auf geeigneten Böden, Ertragsregulierung, Flaschenabfüllung statt Offenwein. Emilienne Hutin ist eine Power-Familienfrau mit in Changins absolviertem Oenologie- sowie Rebbaustudium. Unter ihrer Führung entstehen 25 hervorragende Weine: beispielsweise Sauvignon blanc aus der Barrique, der auch die Schatzkammer des Mémoire des Vins Suisses «bewohnt»; die Cuvée Bertholier aus Gamaret, Cabernet Sauvignon und Merlot; Gamay La Briva Vielles Vignes oder Esprit de Genève aus Gamay, Gamaret, Garanoir und anderen Sorten.


Mit Geduld zum Ziel – Louis-Philippe Burgat, Caves de Chambleau, Colombier NE
Die Liebe zum Wein entdeckte Louis-Philippe Burgat nicht bei der Fronarbeit in den Reben seines Elternhauses, sondern am Zürichsee bei Schwarzenbach in Meilen. Ganze 20 Jahre dauerte es, bis er zusammen mit seiner Frau Valérie zu Hause seinen Traum vom eigenen Wein verwirklichen konnte. Das ist in prächtiger Aussichtslage über dem Neuenburgersee dort, wo der Grossvater einen Landwirtschaftsbetrieb im Erscheinungsbild eines Loire-Schlösschens mitten in die Reben stellte und ihm den von Chambord und Fontainebleau inspirierten Namen gab. Wo der Vater sein ganzes Berufsleben lang Trauben für die Genossenschaft produzierte. Seit 2006 vinifiziert Louis-Philippe im lichtdurchfluteten Weinkeller, einem Werk des bekannten Neuenburger Architekten Laurent Geninasca. Hauptsorte ist Pinot Noir, das Spitzenprodukt daraus heisst «Pur Sang». Nur 200 bis 250 Gramm Trauben pro Quadratmeter reifen an den alten Rebstöcken in einer sandigen Parzelle aus, der tiefdunkle Wein reift zwei Jahre in Barriques. Gamay und Gamaret kommen in den «Métissage» – die Spezialität des Hauses, deren Menge trotz enormer Nachfrage konsequent nicht vergrössert wird. «Blanche Loye» – loye ist das Neuenburger Wort für weisse Trauben – ist «ein Wein, der sich von selbst in den Holzfässern macht und im darauf folgenden Jahr in den Weinhandel kommt», wobei die Auflage dieses nach alter Machart gekelterten Chasselas gerade einmal 2000 Flaschen beträgt! Diese Weine sind allesamt Innovationen für ein mit allen Sinnen offenes Publikum.


Weinpersönlichkeiten vom «Petit Lavaux» am Bielersee – Martin Hubacher, Johanniterkeller, Twann BE
«Weinpersönlichkeiten» hat hier zwei Bedeutungen: die Eigenständigkeit der Weine am Bielersee und die Persönlichkeit des Martin Hubacher, der auf seinen Weinen stets seinen «Fingerabdruck» hinterlassen will.
Der Trockenmauern wegen wird die Bielereeregion «Petit Lavaux» genannt. Schwindelerregend ist dieser Arbeitsplatz in den Reben, es geht steil nach unten. Die Aussicht über Dorf, Rebenmeer und Bielersee ist schlicht spektakulär. «Die lange verkannte Weinbauregion will ernst genommen werden», sagt der Winzer. Nach nur zwei Praxisjahren übernahm er nach dem Tod des Vaters 1996 den elterlichen Betrieb. Eigentlich wäre er gerne Koch geworden. Der Spross einer alten Rebbauernfamilie – er ist bereits die elfte Generation, die Rebbau betreibt – steuerte den Johanniterkeller zusammen mit seiner Frau Michaela in die Jetztzeit hinein. Dazu gehört: Weine anderer Weltregionen studieren, im Kreis von Gleichgesinnten arbeiten, gemeinsam nach hoher Qualität und Marktpräsenz streben. Der Sortenspiegel  für Weiss-, Rot-, Süss- und Schaumweine ist ein Abbild der Region: Pinot Noir, Chardonnay, Chasselas als etwas gereifte non fitré-Variante und als «Johanniter Sélection», ausserdem in kleinen Mengen Sankt Laurent, Gamaret und Malbec.