
Braune Bohne mit viel Potenzial
Nach Meinung von Fachleuten wird das Potenzial der Kaffeebohne in der Schweiz noch zu wenig ausgeschöpft. Hier gibt die Igeho mit einer Sonderpräsentation «Faszination Kaffee» vom 19. bis 23. November 2011 Gegensteuer.
Die Sonderpräsentation findet in einem speziellen Rahmen statt, der aus dem skandinavischen Raum seine Ideen bezieht. Dort geniesst man den Kaffee in kleinen, gemütlichen Stuben bei hausgemachten Spezialitäten. So wurden Möbel aus der Brockenstube geholt und ein grosser Kronleuchter über dem grossen Tisch am Ende des Cafés aufgehängt. Es soll ein Wohlfühlcafé für die Igeho-Besucher sein in dem der Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen für Stimmung sorgen wird. Dazu tragen Süssigkeiten, Suppen, Salate, Wähen und Sandwiches bei.
Umdenken
Viele Gastgeber begnügen sich damit, nur die gängigen Kaffeeangebote wie Kaffee Crème, Espresso und Schale auf der Karte zu führen, was auch der Verband CafetierSuisse bedauert, gehen doch damit die feinen Unterschiede des vielseitigen Kaffeegenusses verloren. Durch die Kombination von Kaffee und Milchgetränken wird die Zielgruppe der Kaffeetrinker immer jünger und somit das Potenzial für die Gastronomie grösser. Sparen in Ehren, aber wenn es um ein paar Franken pro Kilo Kaffee geht, heisst das, am falschen Ort sparen, denn der Gast goutiert keine mindere Qualität.
Kaffeekonzepte
Kaffeekonzepte müssen grundsätzlich zum Betrieb passen, Kaffee wie auch Tee darf nicht einfach als Produkt mit hoher Bruttorendite betrachtet werden. Viele Röster und Kaffeemaschinenhersteller bieten fertige Konzepte an, die, mit der persönlichen Note des jeweiligen Gastgebers angereichert, für Authenzität, für eine gepflegte Kaffeekultur sorgen. Um jüngere Gäste anzusprechen sind aromatisierte Kaffees und Milchschaumdekors anzubieten. Dazu gehört, dass der Kaffee frisch geröstet und gemahlen wird und dies in der richtigen Dosierung und korrekter Temperatur und Druck geschieht. Dabei gilt es auch die Nachhaltigkeit zu beachten, die nicht bloss einem Modetrend gleichzusetzen ist. Dazu gehört auch der Ausbau des Fairtrade-Kaffee-Verbrauchs. Viele Betriebe wie Starbucks, McDonalds, Tchibo, Mövenpick, aber auch die Jugendherbergen machen es vor. Und wenn dies auf der Getränkekarte kommuniziert wird, ist der Gast auch bereit, etwas mehr für seinen Kaffee zu bezahlen.
Weiterbildung
Verbände und Organisation wie CafetierSuisse oder SCAE führen unterschiedliche Weiterbildungsangebote wie z.B. die Ausbildung zum Barista durch. Diese führt zu kompetenten Servicemitarbeitern mit grossem Kaffeewissen und wahren Künstlern in der Herstellung von Kaffee. Die SCAE organisiert jedes Jahr eine Schweizer Barista-Meisterschaft und weitere Wettbewerbe, an denen sich Altmeister, junge Profis und Home-Baristi messen können.
Besuchen Sie den Stand A20 in der Halle 2.1.

Igeho 4 gegen 4
Die Igeho sucht die besten Nachwuchsprofis und veranstaltet zu diesem Zweck das Wissensquiz «Igeho 4 gegen 4».
Da werden knifflige Fragen aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus gestellt und Auszubildende können tolle Preise gewinnen. Viererteams aus Berufsschul- und Hotelfachklassen können sich unter www.4gegen4.ch anmelden. Das Projekt wird durch Howeg unterstützt und ist Bestandteil des Nachwuchsprogramms IgehoU21. Dahinter stehen GastroSuisse, hotelleriesuisse und Hotel & Gastro Union.
www.igeho.ch

